Informationen für Ehemalige
Zu Beginn des Jahres 2012 hat der "Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 vus 1975" seine Arbeit aufgenommen. Ehemalige Heimkinder in Deutschland können nun Anträge auf finanzielle Hilfen stellen.
Unter http://www.fonds-heimerziehung.de gelangen Sie direkt auf die Homepage des Fonds.
Hier und hier wurde bereits in den Medien darüber berichtet, den entsprechenden Newsletter der Anlaufstelle Heimerziehung für Dezember 2011 haben wir Ihnen unten zum Download zur Verfügung gestellt.
Die Kontaktdaten der Anlauf- und Beratungsstelle in Münster:
Matthias Lehmkuhl
Warendorfer Str. 25
48133 Münster
Telefon: 0251 / 5913635
matthias.lehmkuhl(at)lwl(dot)org
Zu Beginn des Jahres 2010 wurden in der Öffentlichkeit auch gegen das Vinzenzwerk Handorf e.V. Vorwürfe erhoben, die aus der Zeit von Ende der 50iger bis in die 70er Jahre stammen. Sie bezogen sich auf körperliche, seelische. psychische und sexualisierte Gewalt.
Diese Vorwürfe haben uns betroffen und traurig gemacht. Den ehemaligen Heimkindern, die zu Opfern wurden, gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Wir bieten jedem/r ehemaligen Bewohner/in des Vinzenzwerkes ein Gespräch mit den heute Verantwortlichen an. Wir haben in unserem Archiv die Akten seit 1947 und sind bereit diese in Kopie herauszugeben.
Bei Interesse melden Sie Sich gerne telefonisch oder per E-Mail unter
ehemalige@vinzenzwerk-handorf.de
Wie schützen wir die Kinder und Jugendlichen heute in unserer Einrichtung?
- Wir erheben regelmäßig die Erfahrungen, Einschätzungen und Änderungsempfehlungen der Betreuten hinsichtlich des Alltagslebens. Wir nutzen dieses zur Weiterentwicklung.
- Wir führen ein Anregungs- und Beschwerdemanagement.
- Wir fordern in den einzelnen Gruppen und Teams eine möglichst hohe Transparenz.
- Für alle Absprachen kann man von uns Klarheit und Verlässlichkeit einfordern.
- Wir ermöglichen den Mitarbeitenden Beratung, Supervision und Fortbildung um Ihnen die nötige Handlungssicherheit zum Schutz der Kinder und Jugendlichen zu vermitteln.
- Wir pflegen kollegiale Kontrolle und Beratung in den einzelnen Teams.
- Wir pflegen den Qualitätsdialog mit allen relevanten Handlungspartnern.
- Wir informieren die jungen Menschen über ihre Rechte und die Möglichkeit diese auszuüben.
Wir hoffen mit diesen Maßnahmen Kinder und Jugendliche heute und in der Zukunft davor zu schützen in unserer Einrichtung zu Opfern zu werden.
Sr. Mechtild Knüwer
Heimleiterin