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Kontakt und Hilfe bei (sexualisierter) Gewalt

Als Vinzenzwerk Handorf e.V. sind wir uns unserer Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen bewusst. Wir pflegen eine Kultur des Respekts und der Achtsamkeit und daran, allen Formen von Gewalt vorzubeugen. Denn alle Menschen – und das gilt besonders für Kinder und Jugendliche – haben ein Recht auf Schutz vor (sexualisierter) Gewalt und entwürdigenden Erziehungsmaßnahmen.

Zentraler Bestandteil ist die Weiterentwicklung und Umsetzung unseres Institutionellen Schutzkonzeptes, welches u.a. folgende Aspekte berücksichtigt: Partizipation und Beschwerdemanagement, Selbstverpflichtung und Verhaltenskodex, Sexualpädagogik, sowie verschiedene Handlungskonzepte im Umgang mit unterschiedlichen krisenhaften Situationen. Alle Mitarbeitenden durchlaufen verschiedene Schulungen wie z.B. die Präventionsschulung, die Schulung zum grenzachtenden Umgang etc. die regelmäßig wiederholt werden.

Jede Form von Gewalt und Grenzverletzung lehnen wir ab und wollen sie verhindern. Wir wissen, dass dies in der über hundertjährigen Geschichte des Vinzenzwerkes nicht immer so gewesen ist und dass es auch heute trotz aller Bemühungen Risiken gibt. Darum möchten wir den Menschen, die von uns betreut werden oder wurden, die Möglichkeit zum Gespräch eröffnen. Wenn Sie in der Vergangenheit dem Thema (sexualisierter) Gewalt direkt oder indirekt begegnet sind, Erfahrungen gemacht haben oder betroffen sind, machen wir Ihnen hiermit ein ganz konkretes Gesprächsangebot. Dieses gilt auch ausdrücklich für Angehörige oder andere nahestehende Personen. Über die nachfolgend dargestellten Möglichkeiten können Sie ganz individuell Kontakt aufnehmen, ein Gespräch suchen oder eine anonyme Mitteilungen machen.

Ansprechperson(en) des Vinzenzwerk Handorf e.V.

Als Ansprechperson(en) des Vinzenzwerk Handorf e.V. stehen Ihnen sowohl eine (oder mehrere) Person(en) aus dem Vinzenzwerk Handorf als auch ein*e Ansprechpartner*in des Diözesancaritasverbandes (Dachverband der Caritas im Bistum Münster) zur Verfügung. Die Ansprechpersonen ermöglichen Ihnen einen direkten Kontakt zu einer Einrichtung oder der übergeordneten Verbandsstruktur. Die Ansprechpersonen übernehmen eine Lotsenfunktion, nehmen Ihre Anliegen auf und begleiten Sie bei möglichen weiteren Schritten. Sofern dieser Zugang für Sie passend erscheint, erreichen Sie:

    

Stephan Siebenkotten-Dahlhoff, Vorsitzender des Vinzenzwerk e.V.

Vinzenzwerk Handorf e.V.
Telefon: 0251-14237-0
E-Mail: beschwerde@vinzenzwerk-handorf.de

 

    

Bernhard Paßlick, Einrichtungsleiter und Geschäftsführer
Vinzenzwerk Handorf e.V.
Telefon: 0251-14237-0
E-Mail: passlick@vinzenzwerk-handorf.de

 

     Jutta Scholz, Bereichsleiterin Diagnostik
Vinzenzwerk Handorf eV.
Telefon: 0251-14237-0
E-Mail: scholz@vinzenzwerk-handorf.de
Monika Brüggenthies
 
     Monika Brüggenthies
Caritasverband für die Diözese Münster e.V.
Telefon: 0251 8901-264
E-Mail: brueggenthies@caritas-muenster.de

 

Bernhard Hülsken
 
     Bernhard Hülsken
Caritasverband für die Diözese Münster e.V.
Telefon: 0251 8901-286
E-Mail: bhuelsken@caritas-muenster.de

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ansprechpersonen für das Bistum Münster bei Fällen sexuellen Missbrauchs

Von sexuellem Missbrauch betroffene Menschen, die mit ihrem Anliegen, ihren Sorgen und Nöten Hilfe vom Bistum Münster erwarten, können sich an eine der auf der Webseite vorgestellten Ansprechpersonen wenden. Die Ansprechpersonen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie geben nur die Informationen weiter, von denen die betroffenen Menschen dies auch wollen. Ansprechbar sind auch die auf der Webseite genannten weisungsunabhängigen Interventionsbeauftragten des Bistums. Die Ansprechpersonen für das Bistum Münster und die Interventionsbeauftragten erreichen Sie über diese Webseite. (www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch/ansprechpersonen_bei_faellen...)

Anonymes Meldeportal

Wenn es Ihnen ein Anliegen ist Ihr Erleben, Ihre Erfahrungen oder Beobachtungen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche oder der Caritas im Bistum Münster anonym zu teilen, können Sie dafür das anonyme Meldeportal des Bistums Münster (https://anonymmissbrauchmelden.integrityline.com/frontpage) nutzen. Dort können Sie aktuelle Situationen melden oder auch solche, die schon lange zurückliegen. Seitens der Stabsstelle Intervention und Prävention oder auch anderer Stellen im Bistum Münster besteht keinerlei Möglichkeit Ihre Identität festzustellen.

Eingehende anonyme Meldungen können ausschließlich von Mitarbeitenden der Interventionsstelle des Bistums Münster (https://www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch/intervention_im_bist...) geöffnet und bearbeitet werden. Wer dort tätig ist können Sie auf der Webseite in Erfahrung bringen.

Beratungsstellen für Betroffene

Vielleicht sind Sie sich noch gar nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Erleben, Ihren Erfahrungen oder Ihren Beobachtungen von (sexualisierter) Gewalt Kontakt zu einer der oben genannten Personen oder Stellen aufnehmen möchten. Für ein vertrauliches Gespräch, in dem Sie sich möglicherweise auch zum ersten Mal jemandem anvertrauen, kann auch eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe den für Sie passenden Rahmen bieten. Beratungsstellen finden Sie vor Ort, in der Region oder über Beratungsportale. Auch Telefongespräche oder Formen der digitalen Beratung sind möglich. Zum Beispiel:

 

 

ZARTbitter Münster e.V.
Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
Telefon: 0251 41 40 555
www.zartbitter-muenster.de 

Selbsthilfegruppe: Selbsthilfe Münster
www.selbsthilfe-missbrauch-muenster.de

Selbsthilfegruppe: Selbsthilfe Rhede 
www.selbsthilfe-rhede.de

TelefonSeelsorge Münster
Telefon: 0800 / 111 0 111
Telefon:  0800 / 111 0 222
www.telefonseelsorge-muenster.de

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 
Telefon: 0800 22 55 530
www.hilfe-portal-missbrauch.de/hilfe-telefon

Opferschutzportal Nordrhein-Westfalen
www.opferschutzportal.nrw