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Das Müllprojekt der INKI Westbevern - ein voller Erfolg

Kind springt vor Freude in Luft, weil Müll reduziert wurde

Anfang Oktober entschied die InKi Westbevern, eine Außenwohngruppe des Vinzenzwerk Handorf e.V., im Monat Dezember ein Plastikprojekt durchzuführen. Kinder, Jugendliche und Betreuer waren entschlossen:  „Wir wollen weniger Plastikmüll produzieren“

Und so versuchten sie im Monat Dezember auf den Einkauf von Plastik zu verzichten. „Das hat auch ziemlich gut funktioniert.“, sagt Tim Gimbel, der momentan sein Praxissemester in der Wohngruppe absolviert und das Projekt organisierte.  „Wir haben anstelle von fast 20 gelben Säcken, die wir zwischen dem 1. Oktober und dem 6. November gesammelt hatten, nun nur 3 ½ gelbe Säcke im Monat Dezember produziert.  Am Ende kamen leider noch einige, vor allem externe, Müllfaktoren mit dazu, die wir nicht bedacht hatten. Es hätte also theoretisch noch weniger werden können! Trotzdem sind wir sehr zufrieden.“ Ein fast noch größerer Erfolg ist das finanzielle Ergebnis des Projektes. So schaffte es die Gruppe trotz der drastischen Müllsenkung im normalen Haushaltsbudget zu bleiben. „Das haben wir zu einem Großteil auch Hauswirtschaftlerin Petra Brundieck zu verdanken, die sich sehr in das Projekt hineingekniet hat.“, meint Gimbel. Die vom Vinzenzwerk für das Projekt genehmigte Sondersumme von 350 Euro kann also guten Gewissens wieder zurück zum Haupthaus geschickt werden.

Auch in der Zukunft will die InKi einige Änderungen des Monats Dezember aufrechterhalten. So sind die Kinder begeistert von der regionalen Milch. Außerdem wird der Aufschnitt auch zukünftig am Stück gekauft und dann in der Wohngruppe selbst geschnitten. Bei Gelegenheit wird mit Sicherheit auch mal beim Unverpackt Laden eingekauft. Auf jeden Fall geht man in der InKi nun deutlich bewusster mit Plastikmüll um.