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Müllvermeidung in Westbeveren - ein Zwischenfazit

Die Hälfte des Monats Dezember ist bereits um. Seit 16 Tagen versucht die InKi Westbevern auf den Einkauf von Plastik zu verzichten. An dieser Stelle möchten wir es uns nicht nehmen lassen, ein kurzes Zwischenfazit abzugeben.  Voller Stolz können wir berichten, dass es sehr gut läuft. Bislang haben wir einen (und einen halben) gelben Sack zusammen (Vergleich: Im Oktober waren es zu diesem Zeitpunkt 9). Der Sack wurde überwiegend mit Plastik befüllt, das im November gekauft und noch aufgebraucht werden musste.

Eine weitere gute Nachricht: Wir liegen finanziell sehr gut im Plan. Und überlegen bei einigen Produkten, ob wir sie auch über den Dezember hinaus weiterhin kaufen. Begeistert sind wir von der Milch, die von einem Bauern in der Nähe bestellt wird. Auch der Aufschnitt, der jetzt am Stück gekauft und Zuhause mit der Maschine geschnitten wird, kommt super an. Grundsätzlich ernähren wir uns im Moment gesünder! Es wird viel mehr Obst gegessen und wir kaufen durch das Projekt automatisch saisonaler sowie regionaler ein. Das unverpackte Toilettenpapier (aus altem recyceltem Büropapier gewonnen) können wir auch sehr empfehlen. Unsere Befürchtung, dass es sehr rau sei, bestätigte sich nicht. Seifen und Waschmittel sind plastikfrei auch kein Problem.

Produkte, die uns fehlen sind Margarine, Frischkäse und Süßigkeiten. Süßigkeiten sind zwar ohne Probleme im Unverpacktladen zu bekommen, sie schmecken allerdings nicht allen Kindern so gut, wie die „normalen“ Süßigkeiten. Grundsätzlich ist der Arbeitsaufwand natürlich auch höher, es müssen mehr Supermärkte und Läden angefahren werden, um alles plastikfrei zu bekommen.

Zusammenfassend stehen wir allerdings nach gut zwei Wochen sowohl finanziell als auch Müll technisch besser da als erwartet. Es gibt Produkte, die wir vermissen. Auf andere verzichten wir lieber, als wir gedacht hätten. Wir freuen uns drauf, in gut 2 Wochen ein Endergebnis vorlegen zu können.